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Meine Einstellung zu Schwarzweiß-Fotografien:
Ich sehe farbig und fotografiere grundsätzlich in Farbe, obwohl ja
die modernen Digitalkameras alle den sogenannten sw-Modus haben.
Davon halte ich persönlich jedoch gar nichts, aber das ist ein
anderes Thema und damit würde ich nur abschweifen.
Warum also Schwarz-Weiß?
Immer wieder hatte ich Bilder auf dem Monitor, die mir gut gefallen
haben, aber denen irgendwie das i-Tüpfelchen fehlte. Schaute ich
mir dann versuchsweise die sw-Variante an, war der Anblick zwar erst
ziemlich ungewohnt, aber letztendlich konnte dann nur durch das
Fehlen der Farbe so manches Motiv erst seine volle Wirkung
entfalten!
Ob es einfach nur Strukturen sind, die durch die vielen feinen
Grautöne erst richtig an Tiefe gewinnen, oder ob es
Landschaftsaufnahmen sind, in denen dadurch die vorherrschenden
Formen und Linien das Bild prägen: in allen diesen Fällen hat die
Farbe abgelenkt.
Der Digitalfotografie sei Dank, dass man wunderbar einfach viele Varianten eines Bildes ausprobieren kann, ohne die ursprüngliche
Information und Qualität der Daten einzubüßen. Eine mehr oder
weniger intensive farbliche Tonung kann dem Bild noch zusätzlich
Dramatik oder Zartheit verleihen, je nach Motiv.
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